VIELFALT IN DER EINFALT – SPÄTE KRÄUTER AM TAUNENGRABEN IN BAD HOMBURG.

Der gelbe Wagen ist am 19. Juli vom Buchweizen der Agrar-Kultur-Achse zu den spät blühenden Kräutern der Artenschutzflächen am Taunengraben weitergezogen. Der Wagen steht an der Rundroute südöstlich der Ortslage von Ober-Eschbach.

EINE OASE DER VIELFALT.

Jetzt im Hochsommer ist überall die große Blüte vorbei und die Früchte reifen. Und in den südlichen und östlichen Randlagen von Bad Homburg wird intensive Landwirtschaft betrieben. Für unsere Bienen eine Einfalt zum Hungern: Große Felder mit Mais oder Getreide grenzen direkt an die Wege. Es fehlen krautreiche Randstreifen, Brachen oder vielschichtige Gehölzinseln.

Nicht so am Taunengraben. Er ist mitten in der landwirtschaftlichen Einfalt eine lebensnotwendige Vielfalt für viele Tiere und Pflanzen. Durch Renaturierung und Ausgleichsmaßnahmen entstanden vielfältige Artenschutzflächen, die auch im Spätsommer Oregano, echtes Labkraut oder Karden im Angebot haben. Nicht nur ein Refugium für das Rebhuhn, auch unsere Bienen finden hier noch ein abwechslungsreiches Nektar- und Pollenangebot.

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MIT UNSEREN WANDERBIENEN AUF DEN SPUREN DER RÖMER.

Die feuchte Hochstaudenflur am „Himmelsteich“ ergänzt mit ihren Spätblühern die Vielfalt. Der Teich soll an eine ehemalige Villa Rustica und eine alte Mühle erinnern und dient dabei – ganz technisch – der Wasserrückhaltung. Gehölze entlang des Taunengrabens erinnern an die Obstbaumpflanzungen der Römer: Mispel, Walnüsse, Maulbeeren und Speierling aber auch zwei Quartiere mit Beerenträuchern bieten mit ihren Früchten vielen Tieren eine gute Grundlage für den Winterspeck.

ERHOHLUNG FÜR MENSCH UND BIENE.

Aber auch wir Menschen schätzen die vielfältige Natur zur Erholung und für sportliche Aktivitäten: Hier wird spazieren gegangen, den Hund ausgeführt, gejoggt, gewalkt und Fahrrad gefahren. Unsere Wanderbienen können hier viel erleben!

STANDORTINFO

Vom 19. Juli bis 31. August 2017

Zufahrt über Südring
61352 Bad Homburg vor der Höhe

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